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Laborant:in EFZ Fachrichtung Biologie

Ein Laborant-in Biologie in Laborkittel, Schutzbrille und blauen Handschuhen arbeitet konzentriert an einem komplexen Laborgerät. Er hält eine Pipette oder ein ähnliches Instrument in der Hand und schaut auf die Apparatur. Im Hintergrund sind weitere Personen in Laborkitteln zu sehen, was auf eine Laborumgebung bei Roche hinweist.

Ein Beruf für naturwissenschaftlich Interessierte, die von den Vorgängen des Lebens fasziniert sind.

Der Beruf

Als Laborant:in Fachrichtung Biologie arbeitest du bei Roche an der Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente eng mit anderen Wissenschaftlern zusammen. Für die Entwicklung neuer und besserer Medikamente müssen unter Tausenden von chemischen und biologischen Substanzen diejenigen gefunden werden, die sich zur Behandlung einer Krankheit eignen. Du arbeitest an der Entwicklung biologischer Tests zur Identifizierung solcher Substanzen, überprüfst an Proteinen, in der Zellkultur oder an Tieren deren Wirkung und testest die produzierten Medikamente auf ihre mikrobiologische Reinheit. Als Teil von Projektgruppen führst du anspruchsvolle Versuche durch und präsentierst anschliessend deine Ergebnisse in internationalen Teams.

Bei Roche sind deine möglichen Einsatzgebiete als Laborant:in Fachrichtung Biologie:

  • pharmazeutische Forschung und Entwicklung
  • Labore der Qualitätskontrolle

Du arbeitest mit modernsten Apparaten, hochempfindlichen Messgeräten und am Computer, aber auch noch häufig genug mit der klassischen Pipette.

Die biologische Forschung entwickelt sich weiterhin in einem atemberaubenden Tempo weiter. Dauernd halten neue Techniken in den Labors Einzug. Somit ist eine kontinuierliche Weiterbildung in diesem Fachgebiet von grosser Bedeutung.

Die Ausbildung

Die 3-jährige Ausbildung erfolgt nach dem trialen Modell, das sich aus den Lernorten Werkschule (Roche Learning Center Kaiseraugst), Linienarbeitsplatz und Berufsfachschule zusammensetzt.

Ausbildung an der Werkschule
In verschiedenen mehrwöchigen Kursen, welche auch die überbetrieblichen Kurse beinhalten, lernst du dem Ausbildungsstand entsprechend die Labortechniken in Theorie und Praxis in den Schwerpunktgebieten Biochemie und Zellbiologie.

Ausbildung am Linienarbeitsplatz
Hier arbeitest du, deinem Ausbildungsstand entsprechend, als vollwertige:r Labormitarbeiter:in zusammen mit deinem:r Berufsbildner:in an aktuellen Projekten. Unsere Praxisplätze befinden sich vorwiegend in Basel/Kaiseraugst und vereinzelt in Schlieren (ZH).

Ausbildung an der Berufsfachschule
Der Unterricht erfolgt an 1 bis 2 Tagen pro Woche an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel. Die Schulfächer sind Berufskundlicher Unterricht (naturwissenschaftliche Grundlagen, angewandte Fachkenntnisse, angewandte Mathematik, Labormethodik, Englisch) & Allgemeinbildender Unterricht und Sport.

Die Anforderungen

  • Mittleres oder höchstes Schulniveau (Ausnahmen für sehr gute Leistungen im Basisniveau) oder Matura/Abitur
  • Deutsch Muttersprache oder Niveau B2 und Englischkenntnisse Grundniveau
  • Interesse für biologische Experimente, die Vorgänge des Lebens und die Naturwissenschaften
  • Gute Leistungen in Mathematik und in anderen naturwissenschaftlichen Fächern
  • Logisch-abstraktes Denkvermögen, rasche Auffassungsgabe und ausgeprägte Konzentrationsfähigkeit
  • Gute Beobachtungsgabe und gute manuelle Fertigkeiten
  • Exakte und zuverlässige Arbeitsweise
  • Interesse an der Arbeit mit Computern und modernen Analysengeräten
  • Geduld, Ausdauer und Teamfähigkeit

Die Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach der erfolgreichen Ausbildung gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten an der Höheren Fachschule (HF), Fachhochschule (FH) oder Universität. Für die Letzteren braucht es eine Berufsmaturität, für die Universität zusätzlich noch eine Passerelle.

Nachfolgend einige Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Berufsmaturität
    • BM2 (während eines Jahres nach der Lehre)
  • Fortbildungskurse von Firmen und Berufsverbänden
  • Eidgenössische Höhere Fachprüfung (HFP) zum:zur Naturwissenschaftlichen Labortechniker:in mit eidg. Diplom
  • Höhere Fachschule (HF) für Dipl. Techniker:in
  • Studium an einer Fachhochschule (FH)
  • Studium an einer Universität/Hochschule
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